Queenstown

Hier in Neuseeland wird es von Tag zu Tag kälter. Während es in Deutschland schon fast wieder Sommer ist hat hier der Herbst eingesetzt. Genau zu dieser Zeit haben wir uns auf den Weg von Wanaka nach Queenstown gemacht. Auf dem Weg nach Queenstown schlängelt man sich durch die letzten Ausläufer der Southern Alps, um im Anschluss einen schier endlos weiten Blick auf das Tal und den See zu haben in bzw. an dem Queenstown liegt.

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Die Bäume erscheinen in allen nur erdenklichen Gelb-, Rot- und Orange- Tönen. Queenstown an sich ist nicht sehr groß und besitzt nur um die 12.000 Einwohner. Die Stadt erinnert sehr an einen Ski Ort. Neben dem Bar Viertel und einer für Neuseeland sehr großen Einkaufsmeile hat der Ort vornehmlich Hotels, Cafés, Restaurants und exklusive Apartments zu bieten.

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Wir haben ca. eine Woche hier verbracht. Ca. 10min außerhalb der Stadt gab es einen ganz schön gelegenen Campingplatz am See mit den Bergen im Hintergrund. Wir haben hier ein paar echt schöne Tage verbracht. Zu meinem Glück oder auch Unglück habe ich zum Geburtstag einen Bunge Sprung bekommen. Alleine hätte ich vorher niemals so viel Geld für nur ein paar Sekunden Action ausgegeben. Im Nachhinein muss ich zugeben, dass ich es jeder Zeit wieder tun würde. Der Adrenalin Kick hält noch eine halbe Stunde danach an und der Moment nach dem man vom Seil aufgefangen wurde und noch eine Weile durch die Luft schwingt ist einfach unglaublich. Man ist einfach von Grund auf glücklich und genießt die epische Aussicht.

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Im Anschluss ging es zu Fergburger und der Tag war perfekt. Fergburger ist der angeblich beste Burger Laden der Welt und erfreut sich internationaler Bekanntheit. Es gibt nur genau diesen einen in Queenstown. Die Burger waren schon echt gut und preislich auch vollkommen in Ordnung. Man ist danach einfach für die nächsten 3h vollkommen satt.

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Franzi musste leider schon früher als geplant nach Hause. Von Queenstown ging es zusammen mit Kevin an einem Tag nach Christchurch und nach 3h Schlaf hieß es für mich am nächsten Tag wieder vom Flughafen in Christchurch zurück zu Sascha nach Queenstown zu trampen. Ich hatte ziemlich viel Glück und habe es geschafft die fast 500km an einem Tag zurückzulegen. Ein älteres Ehepaar hat mich für eine ziemlich große Strecke mitgenommen, mich beinah durchgehend mit Informationen versorgt, mir Kuchen serviert und ständig gefragt ob sie denn irgendwo halten sollen, damit ich Fotos machen kann. Auf ungefähr 2/3 der Strecke galt es eine neue Mitfahrgelegenheit zu finden. Ich musste ungefähr eine halbe Stunde warten, weil es einfach extrem wenig Verkehr gab, bin die Straße in der Zeit entlang gegangen und hab aus Langeweile allen möglichen Kram fotografiert.

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Selten mussten wir in Neuseeland beim hitchhiken länger als 15min warten. Nur ein Einziges Mal war ziemlich heftig, weil wir zu dritt waren. Toni, Franzi und ich mussten an den Nelson Lakes fast 3h warten. Es gab einfach keinen Verkehr. Alle 10min kamen 2 Autos vorbei und dann waren wir halt auch noch zu dritt. Irgendwann haben wir es dann geschafft einzeln weiter zu kommen. Aber was soll’s? Wir haben uns am Ziel wieder getroffen und das Wetter war großartig. Auf den ersten Blick ist trampen eine nicht wirklich vollkommen angenehme Sache. Man steigt bei völlig fremden Leuten ins Auto. Auf der anderen Seite ist es eine unglaublich gute Möglichkeit Einheimische kennenzulernen. Alles in allem halten stets Leute an die einen interessant finden und gerne jemandem helfen wollen günstig von A nach B zu kommen. Man kann sich also sicher sein, dass einen die Leute mit denen man mitfährt sympathisch finden, sonst würden sie ja nicht anhalten. Dieser Umstand bietet meistens die Grundlage für ziemlich gute Gespräche, viele der Leute die Hitchhiker mitnehmen sind auch schon oft gehitchhiket oder gar um die halbe Welt gereist. Es sei denn natürlich der Fahrer ist darauf aus einen zu entführen.  Letzteres schließe ich jetzt einfach mal aus. 😀 Nur, weil jemand anhält heißt das ja nicht, dass man einsteigen muss, wenn die Leute dubios wirken. Bisher musste ich allerdings noch niemanden zurückweisen. 😉

Zurück in Queenstown habe ich Sascha und mich erstmal aus unserem Auto ausgesperrt. 😀 Wir mussten es eigenhändig aufbrechen, da es Sonntag war und ein Schlüsseldienst mehrere hundert Dollar gekostet hätte. Es war ein wenig erschreckend wie einfach man unser kleines Auto ohne Schlüssel öffnen konnte. 😀 Nachdem wir es nach längerer Suche geschafft hatten einen neuen Reifen für das eine Rad unseres Autos zu finden ging es für Sascha und mich, ohne Franzi zusammen mit Fredo und Kaya etwas weiter Richtung Norden. Mit dem Ersatzrad wären wir nicht mehr weit gekommen. 😀

 

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