Arbeiten in Blenheim

Nachdem wir auf die Südinsel gekommen sind, galt es für uns erst einmal schnell Arbeit zu suchen. Letztendlich hat dann aber alles geklappt und wir trafen morgens am Bahnhofsparkplatz in Blenheim mit ca. 30 Anderen unseren neuen Supervisor, mit Namen Tukiman. Ein extrem kleiner unfreundlicher und griesgrämig dreinguckender Indonese. Die einzigen Phrasen, die er auf Englisch sprechen konnte waren: „remove second set“ und „work properly“. Unsere Arbeit bestand hauptsächlich daraus überschüssige Trauben abzuschneiden und uns ganz nebenbei gegenseitig damit zu bewerfen. Eines der Wenigen guten Dinge an unserer Arbeit war, dass wir immer Trauben entwenden konnten, die auch unreif schon ziemlich deliziös schmeckten. Außerdem war es uns vergönnt in der sonnigsten Region Neuseelands arbeiten zu dürfen. Das ist eine wunderbare Sache, wenn man den ganzen Tag in der prallen Sonne Weinreben beschneiden darf. 😀

Ein geeigneter Campingplatz, der zwei noch viel griesgrämigeren Besitzern gehörte, aber unschlagbar günstig war, war schnell gefunden. Wir richteten uns unter gefühlt hundert anderen deutschen Backpackern in einer Ecke des Campingplatzes ein, in der wir zum Einen verschont von den tausend anderen deutschen Backpackern und den unsagbar unfreundlichen Besitzern blieben. Regelmäßig gab es Besuch von der gleichen Entengang, die sich gerne mal zu uns gesellte um mit Kevin und Schmidti ihr Mi Goreng zu teilen. Wie das beim Arbeiten so ist, macht das Ganze natürlich nicht ganz so viel Spaß, aber wir haben das Beste daraus gemacht und uns darauf gefreut wieder loszureisen.

Einen Tag vor unserem regulären letzen Arbeitstag, wurden wir dann sogar gefeuert, da unser Tukiman genug Malaien hatte, die unsere Arbeit für ihn erledigen konnten. An unserem ersten endlich wieder freien Wochenende, sind dann Sascha, Kevin, Noa, Laura und ich nach Kaikoura gefahren, um noch einmal Zeit zusammen zu verbringen bevor sich unsere Wege trennten. Die kleine Stadt südlich von Blenheim ist neuseelandweit für seine Whale Watching Aktivitäten bekannt. Und berühmt für die beinah ganzjährige Garantie Pottwale, die größten Zahnwale zu sichten. Nach dem Wochenende haben Kevin und Sascha sich auf den Weg Richtung Süden nach Christchurch gemacht. Noa, Laura und ich sind zurück nach Blenheim getrampt, wo die Beiden weiter gearbeitet haben und ich mit Franzi weiter nach Marahau zum Startpunkt des Abel Tasman Coastal Walk trampen wollte.

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