Östlichster Punkt der Welt, Raglan und eine der schönsten Fährüberfahrten der Welt! :)

Hallo zusammen! Es gibt mal wieder neues von mir aus Neuseeland. 🙂 Seit dem Tongariro Crossing ist so einiges geschehen. Seit dem 18.01 bin ich nur noch mit Schmiddi, Kevin und Sascha unterwegs. Vom Tongariro National Park ging es über Raglan an der Westküste und Te Puke(!) bis an den zeitlich gesehenen östlichsten Punkt der Welt, das East Cape. Eine stundenlange Fahrt durch absolute Pampa, bei völlig eklig nebligem Wetter. Die Laune trieben diese Umstände nicht unbedingt in die Höhe, aber wenn ihr mich fragt hat sich die Fahrt trotzdem gelohnt. Beobachtet man hier den Sonnenaufgang sieht man rein theoretisch als erster Mensch an diesem Tag die Sonne. Wir waren, aber natürlich zu faul uns morgens um 5 vom Campingplatz bis an den 20 Minuten entfernten aller östlichsten Punkt der Welt zu begeben. 😀

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Raglan

Raglan eilt der Ruf voraus DAS Surfer und Hippie Dorf schlechthin zu sein. Ich fand es allerdings etwas enttäuschend.  Außer ein paar Alternativläden gab es in dem kleinen Dörfchen nichts zu sehen und der/die einzige Club/Bar macht am Samstag Abend um halb zwölf zu. Schön war es dennoch: Das Wasser war strahlend blau, das Wetter perfekt und wir konnten sogar, dem Klichee entsprechend eine Surf „Competition“ beobachten.

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Auf dem Weg ans Eastcape ging es zu den Wairere Falls(153m), den höchsten Wasserfällen auf der N0rdinsel. Man hat das Spritzwasser schon am ewig weit entfernten Parkplatz gespürt und der Wald am Fuße der Falls war von dauerhaftem Sprühwasser geprägt. Ein richtiger Regenwald. 😉 Außerdem ging es auch noch mal in Te Puke und den uns fast ein wenig zu gut vertrauten Kiwi Orchards vorbei. Die Kiwis sind zwar schon beachtlich gewachsen, aber immer noch genauso ungenießbar.

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Die Fähre auf die Südinsel hatten wir für den 31.01 gebucht. Die letzten zwei Wochen bis zu diesem Zeitpunkt ging es nur entlang der Ostküste Richtung Wellington. Auf dem Weg dorthin machten wir noch einmal Halt in Gisborne, Napier und Hastings. In allen drei Städten sind vor allem die Strände echt schön. An sich haben die Städte, wie die meisten neuseeländischen Städte nicht allzu viel zu bieten. Die Gebäude sind alle noch sehr jung und neben den Wohngebieten gibt es meistens nur ein- bis zweistöckig gebaute Einkaufsstraßen mit Geschäften immer wiederkehrender Ketten. Wellington ist die einzige Stadt die bisher auch ganz schöne Ecken hat. Auckland ist halt groß und für neuseeländische Verhältnisse geht auch echt viel, aber letztendlich ist es auch nur eine größere westliche Stadt.

Zwischen Gisborne und Napier/Hastings sind  wir auf einem abgelegenen aber echt sexy Strand hängengeblieben. Der Strand liegt bei Mahia und direkt am Wasser waren zwei gratis Campingplätze mit Toiletten und einer kalten Dusche. Das Wasser war glasklar, auf den Steinen konnte man bei Niedrigwasser Muscheln sammeln  und gute Gesellschaft hatten wir mit ein paar Maori Familien, Italienern und einem Israeli auch. Frische Muscheln schmecken nur mit Salz und Knoblauch gar nicht so schlecht. Sogar eine bereits fertig zubereitete Languste haben wir geschenkt bekommen. 🙂  Ganze 3 Tage haben wir hier verbracht, da man wirklich einfach so richtig entspannen konnte, weil es in Neuseeland ja so stressig ist. 😉

Napier ist auch eine der Städte die nicht ganz soo hässlich sind. Am Wasser war ein recht cooler Platz wo man ohne etwas zu bezahlen im Auto schlafen konnte. Man war nicht weit von der Innenstadt weg und Abends war eigentlich immer was los. Eigentlich wollten wir in Napier noch ans Cape Kidnapper, der größten von Land aus zugänglichen Gannet Kolonie der Welt, aber erst haben wir die Tiden Zeiten nicht gecheckt und die nächsten zwei Tage hat es durchgeregnet. Gerade dann hat man mal Zeitdruck in Neuseeland.

Die letzten Tage vor der Überfahrt auf die Südinsel haben wir nur noch in Wellington verbracht. Irgendwo abgelegen auf einem der Vulkanhügel mit Blick auf die Stadt im Auto geschlafen und die Weta Caves besucht. Die Weta Caves sind die Studios in denen die Requisiten für Filme wie Herr der Ringe, Königreich der Himmel und Avatar erstellt wurden. Eine Führung durch die gesamten Studios war uns zu teuer. Wir haben uns mit den ausgestellten Original Requisiten im wirklich mini ein Zimmer großen Mini- Museum zufrieden gegeben.

Da wir ja um Weihnachten und Silvester viel Zeit in und um Wellington verbracht haben gab es hier nicht mehr viel neues zu sehen. Am 31.01.16 um 8 Uhr morgens ist die Fähre gefahren und wir sind gut angekommen. Überfahrt soll eine der 10 schönsten der Welt sein. Wir hatten auch echt gutes Wetter. 🙂 Während der gesamten Fahrt konnte man wenigstens eine der beiden Inseln sehen. In den Marlborough Sounds hat man sich gefühlt wie in einem norwegischen Fjord.

Die erste Nacht auf der Südinsel haben wir einfach auf dem ersten Gratis Campingplatz verbracht, um dann so schnell wie möglich nach Blenheim zu kommen und die Arbeitslage zu checken, da Schmidti out of cash war.
Mittlerweile haben wir schon wieder  fast 4 Wochen gearbeitet und planen die weitere Reise. Wirklich viel haben wir von der Südinsel bisher noch nicht gesehen. Wir sind in Blenheim angekommen, haben Fredo, Tim, Julia und Jana getroffen, welche zu der Zeit noch gearbeitet haben und sind im Anschluss mit mehreren mehr oder weniger wagen Arbeitszusagen noch Richtung Nelson, um Noa und Laura zu besuchen und weiter in den Abel Tasman National Park gefahren. Dort sind wir in der Zeit, die wir überbrücken mussten bis die Arbeit startet den Inland Track gelaufen. Eine Mehrtageswanderung für welche man im Gegensatz zum populäreren Coast Track keinerlei Buchungen vornehmen musste. Hier noch ein paar wenige Bilder des Nordens der Südinsel.

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